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Vergangenes Wochenende war ich in Vinschgau um mal zur Abwechslung Mountainbiken zu gehen 😉 (haha, der Schenkelklopfer on Tour) Samstag fand der Ortler Bike Marathon statt, der zur Ritchey MTB Challenge gehört. Ich bin das Rennen noch nie gefahren, habe aber bis dato nur gutes darüber gehört. Der OBM ist mit insgesamt 1400 Startern schon ein sehr großes Event, das sieht man auch an der Aufmachung mit Hubschrauber usw. Auf der Langdistanz matcht sich ein Teil der Weltelite, mit gesamt 600 Teilnehmern, wären andere Rennen froh, wenn sie überhaupt so viele Starter hätten, hier stellt man sich 3000hm auf 90km und das bei bestem Wetter.

Beim Start ging es zuerst durch den „Burgkern“ von Glurns und von dort direkt auf 2250m rauf direkt in den Schnee, hatten wir heuer ja noch nicht. Mehr als 1200hm gleich zu Beginn, da trennt sich sofort die Spreu vom Weizen. Der erste Downhill ging über ein Latschenfeld direkt bergab. Ich schlau wie ich bin, hatte von den Felsbrocken und Wurzeln relativ bald die Schnauze voll und probierte mein Glück einfach direkt über die kleinen Latschen darüer. Tja und irgendwann habe ich einen Felsen übersehen und bin auch schon 5m bergab über mein Rad gesegelt. Zum Glück nichts passiert, also wieder rauf aufs Rad und weiter gings. Dann bin ich auf einen der größten Rivalen der Ritchey Challenge – Köck Christoph – gestoßen. Gemeinsam mit ihm und 2 Weiteren ging es weiter. Aus 4 wurden 3 und aus 3 wurden 2. Nur noch Christoph und ich blieben übrig. Und wir lieferten uns einen sehr harten Fight bis zur Ziellinie. Das war eine echte Machtdemonstration, denn unterwegs haben wir noch Einiges an Kontrahenten stehen lassen. Zum Glück hatte ich wirklich konstant Power am Berg, und als Christoph kurz vor Ende des letzten Berges noch seine letzte Attacke fuhr, wusste ich, wenn ich nicht dranbliebe, bin ich verloren. Aber bei 500W am Tacho musste ich ihm einen 10m Abstand einräumen. So ging es in die finale Abfahrt, zuerst Asphalt, dann durch eine Burg und schließlich noch 5km zwischen Apfelfeldern ins Ziel. Bei der Asphaltabfahrt verbremste er sich und so konnte ich ihn innenseitig in einer Kurve überholen. Bei der Fahrt durch die Burg wurde ich von Fahrern der kürzeren Distanz aufgehalten… fast umsonst. Ich konnte zwar wieder die Treppen runter ein kleines Loch raus fahren, aber das schloß Christoph. Auf dem letzten Kilometern durch Glurns. Wir holten noch einen italienischen Elitefahrer ein. Fair wechstelte sich jeder bei der Führungsarbeit ab. Mein Nachteil war, ich kannte die Strecke nicht. Und so ging es auf den letzten Kilometer mit mir an der Front. Zu meinem Glück ging es auf die Zielgeraden um eine scharfe Linkskurve, und so bin ich aus der Kurve raus und habe voll drauf losgesprintet. Und es hat gereicht. Mit minimalen Vorsprung erreichte ich das Ziel vor Christoph. Sehr erfreulich aber, dass wir uns am Podium wieder treffen würden, ich wurde 2. und er 3. in der Altersklasse. Gesamt reichte es für den 37. Rang, not bad boy.

Da ich schon mal im Vinschgau war – traurigerweise war ich noch nie außer zum Besteigen des Ortlers und am autofreien Tag auf das Stilfserjoch radelnd in dieser Gegend. Mit Christoph habe ich mich noch lange nach dem Ziel unterhalten und so haben wir für den Sonntag noch eine kleine Tour ausgemacht. Gemeinsam mit einem Freund von ihm sind wir dann über die Berge Richtung Prad gefahren. Als die dann Richtung Heimat aufbrachen, wollte ich noch gemütlich zum Reschensee mit dem Rad.

Ich habe dann auf dem Weg nach Hause nochmal am Reschensee halt gemacht und mir dort auf dem Campinggriller mein Abendessen zubereitet. Das Vinschgau ist echt eine Reise wert, wenn man Outdoorsport liebt, ist man in der Gegend genau richtig, da kann man echt nichts falsch machen. Zum Glück ist es noch nicht so überlaufen von Touristen/Bikern/Wanderern – fast schon ein kleiner Geheimtipp. War sicherlich nicht das letzte Mal dort. Wem es zu fad ist, braucht nur auf die tiroler Seite, dort ist mit Fiss ein bekanntes MTB Eldorado – dort war ich auch noch nicht 😊

Grüße auch an Christophs Mutti, eine sehr nette, freundliche und hilfsbereite Frau.

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