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Das MTB Festival Achensee und mich verbindet eine kleine Leidensgeschichte. Ich konnte das Rennen noch nie finishen ohne auf den letzten Metern zu stürzen. Vor 2 Jahren ca 300m vor dem Ziel, schaffte ich es später auf den OP Tisch, letztes Jahr in der Zielkurve. Alles total unnötige Stürze.

Nachdem heuer die Strecke aufgrund der immensen Schneemassen geändert werden musste, ging es heuer auf 2 Schleifen durch ein eigentlich ganz schöne Tal inmitten des Rofangebirges, bevor es Richtung Steinach zurück nach Achenkirch ging. Somit waren auf 60km ca 2000hm bewältigen.

Das Wetter war für meine Verhältnisse brauchbar, schon fast ein bisserl warm, aber kein Regen.

Nach dem Start ging es auch gleich mal zur Sache. So fand ich mich bergauf gleich mal in den top 10 wieder. Bergab konnte ich zu Handl Philipp aufschließen mit dem ich in die 2 Runden ging – Anmerkung, ein sehr guter Bergabfahrer. Es gesellten sich Simon Alois und noch 2 weitere zu uns. Wir hielten das Tempo sehr hoch und arbeiteten sehr gut zusammen – bis auf Götzenberger Tobias (bewusst namentlich erwähnt). Leider war ich an 5. Position als sich Philipp und noch einer in der 2. Runde auf und davon machten. Verzweifelt versuchte ich die Lücke zu schließen, hatte aber keine Chance. Zu Tobias gesellte sich sein Teamkollege von der Mediumdistanz (Wilier Force). Die beiden störten das hervorragende Teamwork zwischen Simon und mir mehr, als dass sie uns nützten. Götzenberger markierte dabei den gestrandeten Wal, bisserl gezapple, aber nix brauchbares dabei. Der Hinweis an seinen Teamkollegen, dass wenigstens er sich an der Führungsarbeit beteiligen sollte blieb vergebens. Natürlich nutzte der unseren Windschatten zum Ausrasten aus und machte sich irgendwann auf und davon. Simon und mir blieb nur die Verfolgung, den Teil der Strecke kannte ich leider nicht, im Nachhinein weiß ich, dass viel Asphalt und nach einer steilen Rampe die Strecke abflachte. Ca 10km vor dem Ziel schloss eine weitere Gruppe auf uns auf – the race is on. Kein geringerer als Teamkollege Frederic zog die ganze Gruppe zu uns heran, solche Kollegen braucht man. Und genau der war es auch, gegen den ich den Sprint um den 9. Gesamtrang verlor. In der Altersklasse wurde er 3. und ich 4. Diesmal habe ich das Podium laut Zeitnehmung um 1s verpasst 😊 (gesamt 2:26:31) Freut mich aber für Frederic, mich interessiert sowieso mehr die Gesamtwertung der Ritchey Challenge, da habe ich noch eine Rechnung offen.

Unterm Strich wieder einmal eine hervorragende Teamleistung: fast alle erreichten auf ihrer Distanz gesamt die top 10 (Rubi Medium 5., Bianca bei ihrem ersten MTB Marathon auf der Langdistanz ges 3. – leider den 2. Im Zielsprint verloren, Frederic 9. ich 10. Ebenfalls auf der Langdistanz und auch Pfenni kam als 112. mit einem Lächeln gesund und munter im Ziel an).

Besonderer Dank an Daniel, dem Mann von Bianca fürs im Niemandsland herumstehen und mich zu verpflegen.

ZU GUTER LETZT EINS NOCH:

Was ich erwähnt haben möchte: ich verliere gerne faire Zweikämpfe und schätze es sehr, wenn man auch als Kontrahenten zusammenarbeitet, und wenn einer stärker ist, ist er eben stärker – hat die Hausaufgaben zuvor/im Winter besser gemacht. Da muss ich sehr Philipp und Simon -  und wenn ichs aus der Ergebnisliste richtig gelesen habe - Brasda Louis loben. Wovon ich halt gar nichts halte ist das parasitäre Rumgelutsche von so manchem, einen auf sterbenden Schwan machen und vor der Ziellinie abstauben, und sich danach mit ihrem ach so tolle Ergebnis feiern lassen, wo die eigentliche Arbeit ganz andere gemacht haben… entweder tuts was für euren Testosteronhaushalt oder werdet Laiendarsteller… aus der Kategorie geborene Abteilungsleiter. Lustigerweise hatte ich genau das gleiche Erlebnis auch schon letztes Jahr beim selben Rennen, der ist jedoch inzwischen mein ganz spezieller Freund :-D

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