Windautaler Radlrallye – Not my Day

Vergangenen Samstag fand der Auftaktbewerb des diesjährigen Kitzalpbikes statt. Ein langer relativ flacher Hillclimb (14km, 350hm) der mehr einem Rennradsprint als einem Hillclimb gleicht, was aber die Sache absolut nicht leichter macht, denn wenn man aus der Gruppe fällt ist man weck und verloren.

Start war um 16h, es war wieder einmal ziemlich heiß, was es für mich unerträglich machte. Des Weiteren fühlte ich mich ziemlich angeschlagen von einem Sturz den ich beim Achenseemarathon mitgetragen habe, mein rechter Oberschenkel, war ziemlich dicht und auch an mehreren Stellen „vernarbt“. Oder dass ich am Vormittag bereits trainieren war, und an meiner Warm Up Routine gearbeitet habe. Wer mich kennt, weiß auch, dass ich mich absolut nicht in Ausreden suhlen möchte, das wäre mir peinlich und unfair denen vor mir. Ich hätte ja einfach nicht starten müssen.

Das Rennen war brutal hart, stets hohes Tempo und man musste acht geben, da junge Wilde aus Israel am Start waren, und die fuhren als wäre es ihnen egal, ob sie das Feld wie beim Kegeln abräumten. So versuchte ich aus eigener Sicherheit stets mich vorne an 3. oder 4. Stelle aufzuhalten. Leider war damit auch ein erhöhter Leistungsaufwand verbunden. Als es dann ans Eingemachte ging, musste ich die 5 Fahrer vor mir ziehen lassen, es war einfach nicht mein Tag. Zusätzlich verspürte ich ab einem Puls von 193 ein Stechen in der rechten Brust. Ich musste mich noch von ein paar weiteren relativ kampflos überholen lassen, und so erreichte ich das Ziel nach 28:05min als gesamt 11. mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 30,3km/h und Durchschnittsleistung von 386W.

Da ich schon mal hier war, bin ich weiter zur Filzmoser Scharte geradelt (über 600hm weiter) und von dort kurz einen Abstecher ins Pinzgau, die schöne Bergkulisse begutachten (siehe Fotos). Somit machte es sich dennoch zu einem lohnenswerten Ausflug. Später gings nach Innsbruck um mit Werner und Christine zu grillen und am Sonntag nach einer Bikerunde den Crankworx Downhill anzusehen.

Zum Schluß möchte ich noch ganz groß den Veranstalter loben, was die sich für den „kleinen“ Bewerb antun ist sagenhaft, und verdient regelrecht mehr Starter. Man bekommt ein hochwertiges Vaude T-Shirt als Startgeschenk, ein Grillhendl beim Hüttenwirt, und ca jeder 2. Gewinnt enien Tombola Preis. Hinzu kommt, dass die Straße bis 17h komplett gesperrt ist, auch für die Radfahrer. Das finde ich toll, denn jeder hat es verdient eine freie Rennstrecke. Auch beeindruckt war ich darüber, dass das größte Team aus Israel kam, die haben Stimmung gemacht, wie fast kein anderer. Hier auch ein Lob an die (schätze 30 Personen) die oben bei der Hütte standen und alle tatkräftig anfeuerten. Kitzbühel lebt einfach den Radsport… echt toll!

Mittwoch geht’s weiter mit der nächsten“Watschen“ beim Hillclimb in Brixen ;-).

Bis dann

Jojo

 

 

2018  www.winter-johannes.net - welcome 2 my world   globbers joomla templates