7. beim Eldorado Mountainbike Marathon

Vergangenen Sonntag startete in Angerberg (ca 20km von mir zu Hause entfernt) der 2. Bewerb der Ritchey Mountainbike Challenge. 71km auf 2200hm galt es zu bewältigen

Entgegen dem letzten Jahr startete das Rennen diesmal nicht in Wörgl sondern in Angerberg. Für das Rennen bedeutete dies, dass nach den ersten Rennkilometern der erste Downhill anstand und das Rennen nach einem Uphill entschieden wurde.

Angefangen hat der Tag für mich schon traumhaft, ich habe 1 ganze Stunde verschlafen. Zeitlich nicht das Problem, aber nahrungstechnisch ein Supergau, eine gewisse Magenverweilzeit muss man dem Frühstück doch gönnen… nutzte eh nichts, besser durchkauen lautete die Devise.

Beim Einfahren bemerkte ich bereits, wie dicht meine Beine waren, am Wetter konnte es nicht liegen, Kaiserwetter gabs keines, aber das liegt mir eigentlich. Peter Winnen (Exradprofi, der inzwischen als Journalist tätig ist) hat es in einem seiner Bücher gut beschrieben, es gibt gute Beine, schlechte Beine und gar keine Beine; gefühlt hatte ich schlechte Beine. Aber ich wusste nicht woran es liegen konnte. Vielleicht, weil ich zu ausgeruht die Woche meisterte. Vielleicht sind für meinen Organismus inzwischen 2 komplette Ruhetage zuviel, in der Vergangenheit fühlte ich mich schon öfter ziemlich stark nachdem ich schon etwas belastet war.

Ausreden gibt es keine. Leider wie schon eingangs beschrieben steckte ich im Stau beim ersten Downhill ziemlich fest, und überholen war kaum möglich. Auf dem Weg zur Holzalm musste ich mit meinen dichten Beinen zuerst die Gegner ziehen lassen, und als auf einmal das Gefühl kippte und die Beine guten Morgen sagte, dann konnte ich endlich ordentlich in die Pedale treten. So ging es dann den ganzen Berg rauf. Oben an der Holzalm hatte ich das Glück mich neben Benni Schweinester wiederzufinden, mit dem habe ich sehr gut harmoniert. Im Flachen hat er das Tempo gemacht, bergab bin ich vorne gefahren. Diese Liaison hielt ziemlich lange, beim Wurzeltrail von Kundl nach Wörgl war leider Schluss. Als ich Anzeichen von Krämpfen bergauf Hennersberg bekam, habe ich etwas rausgenommen und dann kam er mir bis auf eine Serpentine wieder ran. Ich habe ihn angefeuert, dass er Gas geben soll, damit wir gemeinsam fertig fahren, aber dem war nicht so. Bergab bin ich doch zu stark und der Trail ist doch ziemlich sketchy. So musste ich solo von Wörgl bis nach Angath fahren und sah wie vor mir weck eine 5 Mann starke Gruppe sich auf und davon machte… den Express verpasst. Ich konnte mich nur noch nach hinten absichern und schaun, dass keiner mir mehr meine Position streitig machen konnte.

Das Ziel erreichte ich als gesamt 7. und als 4. habe ich knapp das Podium in meiner AK verpasst (hier die Ergebnisliste).

Alles in allem stimmt es mich positiv für die nächste Herausforderung, den Achensee MTB Marathon in Achenkirch, wo ich mir letztes Jahr das Knie kaputt gemacht habe…

Auf gute Beine ;-)

Jojo

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