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Kufsteinerland Radmarathon

Irgendwann und irgendwo hat jeder mal sein erstes Mal. Bei mir war es gestern der Kufsteinerland Radmarathon.

Bis auf ein paar Kurzdiathlons versuchte ich bis dato Rennen mit Drafting eher zu vermeiden. Grund war bis dato immer, dass ich nicht stürzen will, sofern ich es nicht davor selbst in der Hand hatte, sprich selbst schuld war. Und die Fahrer der ProTour bzw. velon.cc zeigen immer wieder eindrucksvoll, dass Rennräder und Rennradbekleidung keine Crashtests benötigen. Hier wird im Rennalltag getestet. Nachdem mir aber jetzt schon mehrmals gesagt wurde, dass es vorne wo die Post abgeht nicht so sei, schenkte ich dem glauben; und ja ich wurde - bis auf eine Ausnahme - des besseren belehrt! 
Aus Mangel an Erfahrung hatte ich keine großen Ambitionen, Franco Pletzer meinte Top 50 wären schon schaffbar. Da es auch eine Mountainbikekategorie gab, bestand mein ursprünglicher Plan darin, mit meinem treuen Begleiter von Nakita zu fahren, und ich bin auch noch am Samstag die Schleife von Häring nach Schwoich damit zusammen mitSebastian Hitzler abgefahren (Info am Rande, kleine Runde und Sebastian hatte einen Platten, ich hab ein Shimano XTR Pedal bei einem Antritt zerstört). Ich hätte nichtmal andere Reifen montiert, wäre mit dem Schwalbe Thunderburt die Runde abgefahren, just 4 fun eben. Erfahrene Rennradmarathonisti haben mir davon abgeraten und zu mir gemeint, ich sollte mich schon mit den richtigen Jungs zu matchen. Und auf die Frage, warum mit dem MTB, verwies ich immer auf den oberen Absatz. Meinen Prinzipien wollte ich auch etwas treu bleiben ;-)
Schließlich ließ ich mich dann doch weich kochen und stand mit meinem Rennrad am Start. Bei der Montage des StartnummernSCHNEIDBRETTS (ich dachte schon ich muss ein Jausenmesser mit einpacken, weil es an der Labestation Landjäger und Almkäse gibt) geschah schon der erste Fauxpas. Kurzer Abstecher in die Physik: Wenn man sich eine Platte vorne am Lenker montiert, um damit einen cW-Wert eines 200l Kühlschrankes zu erreichen, dann zeigt man anders gedacht den ganzen Marketinggurus der Branchenriesen den Stinkefinger, frei nach dem Motto Aero is better? Wir beweisen euch das Gegenteil. Da hat ganz gut dazu gepasst, als ich noch beim Frühstück das neuen Pinarello Zeitfahrrahrrad von Team Sky Fahrer Mikel Landa gesehen habe; der Preis des Framesets beträgt 15000 (Dollar oder Euro weiß ich jetzt nicht auf die Schnelle)! 
Um den Luftstrom etwas seinen Weg zu weisen habe ich gedacht, ich biege meine Startnummer etwas. Überschüssiger Power sei Dank, habe ich aus einer zwei gemacht, ist ja genug für alle da. Jesus hat es ja mit etwas Brot vor 2000 Jahren vorgezeigt. Startnummer mit Gewebeband geflickt und halt doch montiert wie es sein sollte, sehr zum Leid der Aesthetik. Wäre es mit dem Rennen nix geworden, hätte ich zur Not immer noch mit meinem jetzt montierten Schild und dem Jausenmesser sitzend auf meiner Black Beauty zur Eroberung der Festung Kufstein ausrücken können.
So alle Klarheiten vor dem Rennstart beseitigt, ging es ans Rennfahren. Zum Glück hat Tom und mich einer in den vorderen Bereich gelassen, es war schon sehr weit und schmal da hinten... Von Ebbs nach Kufstein ging es recht gemütlich und bereits Marblinger Höhe wurde durchgereicht und selektiert. Oben angekommen befand ich mich gemeinsam mit dem Kufsteiner Rennradprofi Kuen Maximilian, konnte aber bergab nicht folgen, da ich Probleme beim Schalten mit dem Umwerfer hatte. Bin der Führungsgruppe nach und den Anstieg Vorderthiersee hatte ich schon wieder aufgeschlossen. Hinterthiersee runter und von Landl zurück nach Vorderthiersee hatte sich das große Kettenblatt wieder eine Auszeit genommen, und so bin ich solo bis zur Inntalertankstelle vor dem Anstieg Marblinger Höhe nachgeschweißt. Mein Puls war dauerhaft im roten Bereich und das Rennen war noch nicht mal 1h alt. Marblinger Höhe rauf, auf Kufsteiner Seite runter und weiter entlang Mariastein/Breitenbach/Rheintaler Seen gings geschlossen dahin. Als in Kufstein auf die Kufsteiner Straße (Richtung Langkampfen) abgebogen wurde, schloß von Seiten der BP Tankstelle der Held des Tages zu uns, ohne Startnummer wohlgemerkt (ich habs auf Video aufgenommen), auf. Also, wenn ich mich fehl am Platz beim Debüt in der schnellsten Gruppe fühlte, hat derjenige sich das falsche Hobby ausgesucht. Gekleidet in Radhose des österreichischen Nationalteams, Trikot des Gesamtführenden des Giro d Italia und unterwegs auf einem Cube-Rennrad. Die Kombination war wohl als nachgereichter Aprilscherz gedacht. Meine Empfehlung: Amazon ein Kostüm raussuchen und wie man es von den Eurosportübertragungen gewohnt ist, an den Straßenrand stellen, dann haben wir wenigstens alle mal was zu lachen. 
Warum ich so abläster? Darum: Richtung Rheintaler Seen ist er einem vom Radteam Tirol ins Schaltwerk gefahren, Der Schaden war aber nicht sehr groß. Dass galt es anscheinend zu toppen, und so räumte er gefühlte 3 km später (nicht weit bevor es bergab nach Kramsach ging), ein paar aus der Gruppe ab. Ich habe noch gesehen wie er selbst rechts runter in den Graben gefahren/gestürzt/zum Grasen ist. Ich hoffe bei allen Beteiligten hielt sich der Schaden in Grenzen. Ich habe kurz davor selbst Führungsarbeit (stolz wie Oskar das Feld anführen zu dürfen) geleistet und befand mich daher selbst noch eher im vorderen Teil der Gruppe.
Als es den Anstieg rauf Brandenberg ging, ging es ans Eingemachte: Die Gruppe zerfiel in ihre Einzelteile, wie ein Kartenhaus, nur eben bergauf. Da ich für steile Anstiege doch zu schwer bin, musste ich reißen lassen und bin meinen Stiefel rauf, und ich sag mal so, was für ein Drecksanstieg, ca 10% und hört gar nicht mehr auf. Das Thumbnail vom Youtubevideo des Veranstalters mit mir wurde genau oben an der Spitze gemacht. Auch meine Präsenz, wo ich aussehe als wie ein Untoter der 5min die Luft angehalten hat, ist ein Resultat dieses Kraftaktes dort rauf(siehe dazuhttps://youtu.be/KFB6KFFpBQ4… ). Ein Deutscher Mitstreiter war noch bei mir, aber der blieb an der darauffolgenden Labestation stehen. Soweit kommts noch, bin ich solo weiter gefahren. Mariental raus habe ich dann wieder auf ihn gewartet und gemeinsam sind wir auf die nächsten aufgeschlossen. Zu fünft ging es nach Kundl und über Kleinsöll/Angerberg Richtung Bad Häring. Dort war die zweite Labestation, und ein Fahrer vom Team Serles (ich glaube Daniel Herzog) war so frei und hat mir meine Trinkflasche aufgefüllt. Die Anderen sind stehen geblieben. Ich bin locker weiter gefahren. Als die Anderen weitergefahren sind, habe nicht daran gedacht, dass in Angerberg der Christoph (mein Betreuer des Tages) mit einer Trinkflasche wartete, und habe brav auf meine gewartet. So musste ich diese Gruppe ziehen lassen. Von da an bin ich solo zwischen den Fronten unterwegs gewesen. Mein Glück ist, dass ich viel alleine fahre und meine Duathlonvergangenheit fast ausschließlich aus Einzelzeitfahren bestand. Der Anstieg von Kirchbichl nach Bad Häring schmerzte bereits sehr in den Beinen. Richtung Schwoich kam ich dann in verbalen Konflikt mit einem Autofahrer weil wenn ein Radfahrer mit 60 daher kommt und du der StvO folgst und 50 fährst, aber nicht bereit bist etwas Platz zu machen, musst du damit rechnen, dass du dir keine Freunde machst (sogar der kleine, rote Wagen Wiener Kennzeichens hat es verstanden). Den Eiberg raus, habe ich dann Motivation durch einen Kontrahenten vor mir gefunden. Beim Dänischen Bettenlager bin ich an ihm dran gewesen, ab dem darauf folgenden Kreisverkehr Richtung Zell habe ich sofort die Führungsarbeit ergriffen und gemerkt, dass der platt wie Karl die noch aktive deutsche Mountainbikelegende ist. Beim Kreisverkehr Richtung Deutschland/Hechtsee wollte ich attackieren, weil ich wusste mein Kontrahent ist nicht mehr ganz fit, und ich wusste auch wie man den sauschnell durchfahren kann. Gesagt getan, die Chance genutzt und sofort attackiert, die Brücke rauf haben die Beine sehr geschmerzt und mein Kontrahent war 3, vielleicht 4 m hinter mir. Bloß nicht locker lassen und weiter Druck machen, Schmerzen und die Anzeichen von Krämpfen ignorierend, habe ich durchgedrückt und der Abstand wurde allmählich größer; 5km waren eine absehbare Distanz. Ab jetzt durfte ich nicht mehr rausnehmen. Da sich das große Kettenblatt breits zu Beginn des Rennens frei genommen hat, war es auch nicht so schlimm mit dem overpacen. Bei der langgezogenen Kurve in Eichelwang (Richtung Ebbs) fuhr ein schwarzer Audi A3 neben mich ran: Sebastian und Magdalena, ganz unerwartet (fuhren gerade vom Wandern heim). Hab ich mich in diesem Moment riesig gefreut, und die haben mich angefeuert, in dem Moment hatte ich mehr Endorphine als wie Laktat im Körper. Es lief von selbst… und schon war das Ziel da… und mein Debüt Geschichte.

Franco, hat gemeint, ich könnte es in die Top 50 schaffen. Dem habe ich es geglaubt, der war Profi seinerzeit in Italien. Die Top 50 habe ich auch geschafft, aber dass ich das Ziel als 19. gesamt sehe, hätte ich mir beim besten Willen nicht gedacht. Der Rückstand auf den Gesamtsieger betrug nach 3:55 Fahrzeit 14 Minuten. Kleiner Wehrmutstropfen: ich wurde in der Altersklasse 4. und direkt vor mir war der 3. unserer AK. 
Was mich sehr freut, Franco erreichte nicht weit hinter mir als 21. das Ziel, der rasende Ebbser Bäcker und Trainingspartner Tom erreichte auch das Ziel unversehrt 12min hinter mir. Noch besser ist die Tatsache, dass seine Tochter bei ihrem allerersten Rennen gleich 2. in ihrer Altersklasse wurde, bei der großen Runde wohlgemerkt.

Also final muss ich sagen, Rennradrennen (sofern sie nicht nur bergauf gehen) können schon Spaß machen, und so ein Peloton verhält sich irgendwie wie eine lebende Masse. Ich kanns nicht beschreiben, aber irgendwie nahm immer jeder Rücksicht auf den Anderen und man fightete nicht um jeden Meter wie beim Mountainbiken. Man machte den Anderen Platz, und vermied zum Beispiel gefährliche Situationen. Dennoch glaube ich nicht, dass ich allzu viele Rennen fahren werde, wenn sich die Möglichkeit ergibt sicherlich gerne wieder, in Tirol sind ja ein paar mit Potential zBsp Arlberg und der 3-Länder Giro. Oder witzige Langdistanzgeschichten ala 24h Rennen Race Across Austria / the Alps oder so. Ich weiß auch, noch vor zwei Tagen wäre das nie und nimmer von mir gekommen. Dennoch ich liebe das Mountainbiken zu sehr, und ich brauche das Adrenalin, den Trail, die Action, den Matsch. Außerdem bin ich schon ziemlich flott beim Schlauchwechseln :-P

Ganz besonders möchte ich noch dem Christoph für die Betreuung danken und Sebastian und Magdalena für die mentale Unterstützung auf den letzten Metern.

Anbei noch ein kurzes Highlightvideo, welches ich mit meiner Helmkamera gefilmt habe, viel Spaß damit:

 

Das nächste Debut wird dann ein Enduro MTB Rennen. Und da hab ich schon ein Opfer gefunden ;-)

Tegernsee MTB Marathon

Anscheinend muss die Generalprobe ordentlich schief gehen:

Gestern letztes Marathonrennen vor den Weltmeisterschaften und so traf sich die Marathonszene bei feucht fröhlichen Bedingungen zur Schlammschlacht und den letzten Härtetest für Mensch und Maschine beim Tegernsee Mountainbike Marathon in Rottach Egern: Bedingt durch Probleme mit Grundstückseigentümern, musste die Strecke auch dieses Jahr wieder adaptiert werden, und so ging es diesmal über 3 Runden, 3x den gnadenlosen Anstieg den Wallberg hoch und noch ein etwas leichterer Berg mit ein paar Höhenmeter zum Drüberstreuen. Danach noch ca 10km zurück nach Rottach Egern und die Runde war fertig. Im Ziel sollten es 82,5km und 3100hm gewesen sein.

Zur christlichsten Zeit ertönte am Sonntag um 8:30 der Startschuss, und es ging sofort mit ordentlichem Tempo Richtung Wallberg. Am Fuße des Berges verabsäumten die Spitzenfahrer rechtzeitig links abzubiegen. Ich habe das bemerkt und so das ganze Fahrerfeld die ersten Meter den Wallberg rauf angeführt. Leider gibt es davon kein Foto, das wäre mal Publicity gewesen, ich vor den ganzen Pro´s. Es hat nicht sehr lange gedauert, dann ordnete das Universum das Chaos wieder und so reihte ich mich hinter Guido Thaler - nach wie vor in den Top 10 - den Wallberg hoch, ein. Oben angekommen gings in die erste ruppige Abfahrt, schlechtes Wetter mit groben Steinen machten es zu einer rutschigen, matschigen Angelegenheit. Viel zu aggressiv unterwegs und so hat es keine 300m gedauert, schon hatte ich den ersten Platten (letztes Jahr schaffte ich es noch 300m weiter). Schlauch getauscht und schon ging es weiter. Der zweite Berg war etwas flacher, dafür wieder mit einem wetterbedingten feuchtfröhlichen Downhill. Und schon wartete Platten #2. Da ich nur mit 1 Schlauch unterwegs bin, hieß es erstmal laufen, dann auf der Forststraße runter auf der Felge bis ich in die Nähe von Hilfe gelangte. Ein alter Bekannter und sein Freund vom Zwillingskraft Team half mir dann aus, und die haben meine Panne behoben. Leider verlor ich alleine durch diese Aktion 17 Minuten (laut Garmin Auswertung), und so war das Rennen eigentlich für mich gegessen. Jetzt kam das Flachstück und ich hatte keinen konkurenzfähigen Partner mit dem ich Tempoarbeit leisten konnte. Auf dem Rückweg überlegte ich ob ich aufgeben sollte, oder das Rennen als intensiven Trainingsreiz weiterhin ansehen sollte. Hierfür wollte ich mich mit meiner Betreuerin Christine beraten, die so wie es der Zufall wollte, bei der Hälfte des Wallberganstieges wartete. Dort mal angekommen war ihr Tenor in etwa "Natürlich fahrst weiter!". Widersprechen traute ich mich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr, und überlegte warum ich eigentlich nie daran gedacht habe mit dem Fully zu fahren? Runde 2, 1. Downhill war wieder für eine Überraschung gut: dieses Mal blieb die Gabel blockiert und es kann sich keiner Vorstellen wie die Hände nach so einem Ritt schmerzen. Den nächsten Anstieg habe ich versucht die Gabel manuell zu öffnen (den Seilzug zu umgehen), was mir auch gelungen ist. Lieber fuhr ich mit einer offenen Gabel als wie mit komplett blockierter, so gerne lauf ich nicht zum Zahnarzt mit meiner Phobie. Kaum zu glauben, aber für mehr Überraschung war Runde 2 nicht gut. Alle guten Dinge sind 3 und als ob der Wallberg nicht schon eine Herausforderung für sich wäre, wurde dies noch erschwert als Schaltprobleme hinzukamen. Ich konnte nur noch aussuchen zwischen ersten und 3. Gang oder vom 3. auf den 2. zurück schalten. Und man glaubt es nicht, bis 5km vorm Ziel war es das auch an Problemen. Bei Bergabfahren bemerkte ich eher wieviel Probleme die anderen mit der Strecke hatten. Aber echt sehr freundlich, sobald von mir ein Lebenszeichen ala "Achtung", "Links", oder "Rechts" kam, sind sie auch stets alsbald als möglich ausgestellt. Freundlich wie ich bin, habe ich mich auch stets bei meinen Kontrahenten bedankt. Abgerechnet wird bekanntlich erst im Ziel und das dachte sich auch mein Hinterrad als es rhytmisch zu schlagen begann. Ich bin kurz stehen geblieben, habe Spiel am Hinterrad bemerkt und mir gedacht auch schon wurscht und bin weiter gefahren. Angekommen bin ich im Ziel nach 4:50, wobei ich mit meiner Leistung doch recht zufrieden bin. 

Richtig zum Ärgern war eigentlich der Anblick der Ergebnisliste: 8 Minuten schneller und ich wäre zweiter in meiner Altersklasse hinter Guido Thaler geworden, so hat es "nur" für den fünften Platz bzw. den 24. gesamt gereicht. Hätte hätte Fahrradkette!

 

Achja und das Schlagen: Es fehlten beim Anblick heute beide Schrauben der Aufhängung vom Schaltauge, es hätte noch schlimmer kommen können. Das erklärt wahrscheinlich auch die Schaltprobleme den Wallberg rauf, bei komplett ausgefahrenen Schaltwerk. 

Aber das tolle an der Sache, ein kurzer Anruf bei Franco von NAKITA und der hat mir bereits für Dienstag passenden Ersatz zugesichert. Das ist Support!!! Vielen Dank nochmal für die großartige Unterstützung die ist Gold wert!

 

Und vielen lieben Dank an die ganzen Betreuer für die Unterstützung, ganz besonders Christine und Plank Maria und ihre Kinder. Radfahren ist der kleinste Teil in dem Puzzle. 

 

Unterm Strich bin ich fitt, nicht lädiert oder sonst irgendwie beeinträchtigt und freue mich allmählich auf den 25.Juni.

 Bis bald

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

E-Bike Europameister

Am Freitag dem 27.5. fiel um 18:30 der Startschuss zur 2016er E-Bike EM rauf zur Möslalm. Für mich ist das Rennen mehr Spaß als wie ernst. Nachdem ich am Donnerstag mit dem Patrick 4h und 2000hm im schönen Paznaun beim Trailhunting war, und mich trotz Sonnenbrand verkühlt habe, war ich eher schlecht gesinnt ein hartes Bergrennen zu absolvieren. Somit habe ich mich kurzfristig für die E-Bike EM anngemeldet. Das Bike habe ich vom Reimund geliehen bekommen und so habe ich mir den Spaß leicht verkühlt gegönnt. 

Für das Rennen selbst habe ich ganze 8:56 gebraucht und habe damit die alte Bestzeit um über 1min unterboten. Dies hat natürlich auch für den E-Bike Europameistertitel gereicht, mehr zur Belustigung als wie zur Freude.

Aus Spaß an der Sache habe ich auch ein Video mit meiner Virb XE dazu gemacht. Leider fehlen die letzten Sekunden rauf ins Ziel, eigentlich das wichtigste am ganzen Rennen. Da hat die Speicherkarte gestreikt. Dafür sind ein paar wertvolle Daten drauf, Garmin G-Metrix machts möglich, danke liebes Garmin Team für die tolle Funktion. Und umso toller, dass man sich Daten von anderen Geräten herüberziehen kann.

Viel Spaß damit :-)

Eldorado MTB Marathon

Am Sonntag 29.5.16 fiel der Startschuss für denn 2. Eldorado Mountainbike Marathon in Wörgl. Da durfte ich als Marathoncrack natürlichh nicht fehlen. 

Leider bemerkte ich schon lange vor dem Start, dass dies nicht mein Tag werden würde. Ziemlich stark verkühlt schon seit ein paar Tagen und der Blick auf den Garmin Edge 1000 während meines Weges von Kufstein nach Wörgl zeigten, dass es nicht mein Tag werden sollte. Bisserl frustriert malte ich mir bereits das Szenario aus, sollte es die Holzalm rauf nicht laufen, aus Sicherheitsgründen sofort auszusteigen. Da aber diesmal meine Betreuerin ihr Debüt feierte, war es mir doch ein Anliegen mich von meiner besten Seite zu zeigen. 

Die Holzalm rauf lief es recht gut. Bevor der Schotter anfing hat mich mein Dauerrivale aus Thiersee Plank Andi eingeholt. Eigentlich habe ich viel früher mit ihm gerechnet. Gemeinsam haben wir uns das steilste Stück des ersten Berges raufgekämpft. Bergab war ich dann wieder weck, aber es hat nicht lange gedauert, dann war er schon wieder bei uns. Zu diesem Zeitpunkt bildeten wir eine 5er Gruppe. Nach dem Ruinenweg runter nach Rattenberg war auf einmal Andi weck, und ich war nur noch mit den drei anderen Jungs am Weg. Super harmonierend fuhren wir das komplette Stück entlang der Reintaler Seen bis zum Hennersberg mit bis zu 40km/h im Schnitt. Hat echt Spaß gemacht in der Gruppe mitzufahren, da jeder seinen Beitrag zum Erfolg beitrug. Bis dahin ging es mir eigentlich recht gut. Am Hennersberg bemerkte ich dann wie die Gelenke zu schmerzen begingen. Deshalb habe ich dann rausgenommen. Leider fuhr damit Fahrer um Fahrer an mir vorbei. Nutzte nix, aufgeben wollte ich nicht mehr. Kurz vor dem höchsten Punkt wollte ich dann doch wieder Gas geben und bin mit einem mitgefahren. Es ging ein Stück flach hin bis der anspruchsvolle Teil und zugleich meine Paradedisziplin begann, der Downhill. Pllatz um Platz konnte ich wieder gut machen und fuhr auf ein paar die mich noch bergauf überholten, bis zu 3min bis ins Ziel heraus. Gefinisht habe ich als gesamt 15. und 6. in meiner AK. Auf der Ergebnisliste habe ich gesehen, dass der beste aus unserer 4er Gruppe gesamt 7. wurde. Recht herzliche Gratulation.

Ganz besonders möchte ich meiner Betreuerin danken, die hat ein super Debüt hingelegt und ich hoffe und freue mich auf noch viele gemeinsame Herausforderungen. Am Sonntag mit dem Marathon am Tegernsee steht das nächste Event am Programm, angeblich auch das letzte Mal. 

 

Serles Trophy Bergzeitfahren

Heute fand die 2. Ausgabe der Serles Trophy statt, einem kurzen,  harten Bergzeitfahren in Mieders mit 140hm auf 4km. Klingt nach wenig? Dafür wird umso härter gefahren. 

Mit Startnummer 47 ging ich ins Rennen. Meine größte Sorge war, dass mich die 48, Rubisoier Daniel nicht überholt, was einer kleinen Demütigung gleich käme. Gefinisht habe ich das Rennen nach 9:22 als 3. hinter dem Sieger Mance Zorn vom Veranstalter Team Serles und Rubisoier Daniel, beide aus dem Stubaital. Auf den zweiten fehlten mir 6 Sekunden und überholt wurde ich zum Glück nicht ;-) Hier gibts die Ergebnisliste

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