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Eldorado MTB Marathon

Am Sonntag 29.5.16 fiel der Startschuss für denn 2. Eldorado Mountainbike Marathon in Wörgl. Da durfte ich als Marathoncrack natürlichh nicht fehlen. 

Leider bemerkte ich schon lange vor dem Start, dass dies nicht mein Tag werden würde. Ziemlich stark verkühlt schon seit ein paar Tagen und der Blick auf den Garmin Edge 1000 während meines Weges von Kufstein nach Wörgl zeigten, dass es nicht mein Tag werden sollte. Bisserl frustriert malte ich mir bereits das Szenario aus, sollte es die Holzalm rauf nicht laufen, aus Sicherheitsgründen sofort auszusteigen. Da aber diesmal meine Betreuerin ihr Debüt feierte, war es mir doch ein Anliegen mich von meiner besten Seite zu zeigen. 

Die Holzalm rauf lief es recht gut. Bevor der Schotter anfing hat mich mein Dauerrivale aus Thiersee Plank Andi eingeholt. Eigentlich habe ich viel früher mit ihm gerechnet. Gemeinsam haben wir uns das steilste Stück des ersten Berges raufgekämpft. Bergab war ich dann wieder weck, aber es hat nicht lange gedauert, dann war er schon wieder bei uns. Zu diesem Zeitpunkt bildeten wir eine 5er Gruppe. Nach dem Ruinenweg runter nach Rattenberg war auf einmal Andi weck, und ich war nur noch mit den drei anderen Jungs am Weg. Super harmonierend fuhren wir das komplette Stück entlang der Reintaler Seen bis zum Hennersberg mit bis zu 40km/h im Schnitt. Hat echt Spaß gemacht in der Gruppe mitzufahren, da jeder seinen Beitrag zum Erfolg beitrug. Bis dahin ging es mir eigentlich recht gut. Am Hennersberg bemerkte ich dann wie die Gelenke zu schmerzen begingen. Deshalb habe ich dann rausgenommen. Leider fuhr damit Fahrer um Fahrer an mir vorbei. Nutzte nix, aufgeben wollte ich nicht mehr. Kurz vor dem höchsten Punkt wollte ich dann doch wieder Gas geben und bin mit einem mitgefahren. Es ging ein Stück flach hin bis der anspruchsvolle Teil und zugleich meine Paradedisziplin begann, der Downhill. Pllatz um Platz konnte ich wieder gut machen und fuhr auf ein paar die mich noch bergauf überholten, bis zu 3min bis ins Ziel heraus. Gefinisht habe ich als gesamt 15. und 6. in meiner AK. Auf der Ergebnisliste habe ich gesehen, dass der beste aus unserer 4er Gruppe gesamt 7. wurde. Recht herzliche Gratulation.

Ganz besonders möchte ich meiner Betreuerin danken, die hat ein super Debüt hingelegt und ich hoffe und freue mich auf noch viele gemeinsame Herausforderungen. Am Sonntag mit dem Marathon am Tegernsee steht das nächste Event am Programm, angeblich auch das letzte Mal. 

 

E-Bike Europameister

Am Freitag dem 27.5. fiel um 18:30 der Startschuss zur 2016er E-Bike EM rauf zur Möslalm. Für mich ist das Rennen mehr Spaß als wie ernst. Nachdem ich am Donnerstag mit dem Patrick 4h und 2000hm im schönen Paznaun beim Trailhunting war, und mich trotz Sonnenbrand verkühlt habe, war ich eher schlecht gesinnt ein hartes Bergrennen zu absolvieren. Somit habe ich mich kurzfristig für die E-Bike EM anngemeldet. Das Bike habe ich vom Reimund geliehen bekommen und so habe ich mir den Spaß leicht verkühlt gegönnt. 

Für das Rennen selbst habe ich ganze 8:56 gebraucht und habe damit die alte Bestzeit um über 1min unterboten. Dies hat natürlich auch für den E-Bike Europameistertitel gereicht, mehr zur Belustigung als wie zur Freude.

Aus Spaß an der Sache habe ich auch ein Video mit meiner Virb XE dazu gemacht. Leider fehlen die letzten Sekunden rauf ins Ziel, eigentlich das wichtigste am ganzen Rennen. Da hat die Speicherkarte gestreikt. Dafür sind ein paar wertvolle Daten drauf, Garmin G-Metrix machts möglich, danke liebes Garmin Team für die tolle Funktion. Und umso toller, dass man sich Daten von anderen Geräten herüberziehen kann.

Viel Spaß damit :-)

Dandlberg Bergrennen

Nicht wirklich als Favourit an den Start gegangen, da ein bekannter Wesseley am Start war, und es für mich ein reines Trainingsrennen bedeutete, habe ich dennoch alles gegeben. Den Herrn Wesseley habe ich zweimal attackiert und erstaunlicherweise konnte er meiner zweiten Attacke nicht mehr folgen. Und so schaute ich bereits wie der sichere Sieger aus, gut 50m vor dem Ziel habe ich zurück geblickt und sah den Verfolger gut 15m hinter mir und bin normal durchs Ziel gerollt, als er mich (auf dem Foto gut erkennbar) direkt an der Ziellinie abgefangen hat... Mann habe ich mich über meine Dummheit geärgert.

Eins ist klar, das wird mir nicht mehr passieren. Die Form stimmt, das ist mal offiziell.

 

 

 

Serles Trophy Bergzeitfahren

Heute fand die 2. Ausgabe der Serles Trophy statt, einem kurzen,  harten Bergzeitfahren in Mieders mit 140hm auf 4km. Klingt nach wenig? Dafür wird umso härter gefahren. 

Mit Startnummer 47 ging ich ins Rennen. Meine größte Sorge war, dass mich die 48, Rubisoier Daniel nicht überholt, was einer kleinen Demütigung gleich käme. Gefinisht habe ich das Rennen nach 9:22 als 3. hinter dem Sieger Mance Zorn vom Veranstalter Team Serles und Rubisoier Daniel, beide aus dem Stubaital. Auf den zweiten fehlten mir 6 Sekunden und überholt wurde ich zum Glück nicht ;-) Hier gibts die Ergebnisliste

Schönbuch Trophy – 2016 Season Started

Nachdem am Freitag den 14.04.16 Kufstein seine Sportler für ihre Leistungen aus dem Jahr 2015 ehrte (wo ich natürlich nicht fehlen durfte), startete für mich am Samstag darauf offiziell in die Rennsaison 2016. Für dieses Vorhaben wählte ich dieses Mal zur sportlichen Horizonterweiterung den Mountainbikemarathon Schönbuch Trophy in Herrenberg (Baden Württemberg). Widrige Wetterbedingungen und ein kurzer, schneller und knackiger Kurs waren ein Anzeichen, dass es eine harte Herausforderung werden würde. Unterm Strich sollte es ein erster Formcheck für mich werden. 

Das Rennen selbst verlief sehr schnell und dementsprechend Kräfte raubend. Beim Start wurde nicht lange herumgelungert und so bildeten wir eine Gruppe, welche von Attacke zu Attacke dezimiert wurde. Zu 5. kämpften wir uns schließlich über die Strecke, welche aufgrund des starken Regens immer noch schwieriger wurde. Leider war die Wahl meines Hinterreifens nicht gerade ideal, ein abgefahrener Schwalbe Thunderburt und 20cm Matsch gehen nicht gerne eine bleibende Freundschaft ein. So waren die ganzen Wald-, Wiesen- und Traildurchfahrten dementsprechend kräftezehrend. 

Meine Taktik bestand darin, in der ersten von 2 Runden möglichst hart zu fahren und wo es mir möglich war, Attacken zu fahren. Zum Glück waren noch 2 weitere Mitstreiter aus unserer 5-köpfigen Gruppe derselben Meinung und so machte es auch Spaß stetig jenseits der 400 Watt zu fahren und meine Gegner anzutesten, und auch bei Attacken ihrerseits standzuhalten. In der zweiten Runde wollte ich nur auf Druck fahren sobald ich musste und wollte mir so Körner für die letzten 3 Kilometer aufsparen – ein Waldtrail und dann der Downhill durch die gepflasterte, verwinkelte Stadt. 5 Kilometer vor dem Ziel übernahm ich die Führungsarbeit und erhöhte im Flachen etwas das Tempo und schon ging es los, leider ganz anders als wie ich es geplant habe: einer attackierte, alle verschliefen, und so musste ich die Nachführarbeit leisten. Dies kostete mir aber sehr viel Kraft und schon folgte die nächste Attacke, und die Oberschenkel freuten sich. Als es zu dem Stück kam, wo ich meine Attacke ansetzen wollte, rutschte mein Thunderburt wie wild hin und her und genau da nutzten meine Gegner die Gunst der Stunde und machten sich auf und davon. Zwei musste ich so ziehen lassen, und mit dem dritten Fahrer aus unserer Gruppe matchte ich mich in der Haarnadelkurve durch die Altstadt und diese nahm ich wesentlich besser. Diesen Vorteil nutzte ich aus, überholte ihn und sprintete was das Zeug hilt. Dies bescherte mir den 10. Gesamtrang und den 2. Rang bei den Masters Men.

Für mich war das ein super Zeichen für die neue Saison. Die Form stimmt, und die Power ist genau dort, wo ich sie brauche. Total begeistert und motiviert starte ich jetzt in die nächste Herausforderung, dem Riva Bike Festival am Gardasee.

 

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