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Dandlberg Bergrennen

Nicht wirklich als Favourit an den Start gegangen, da ein bekannter Wesseley am Start war, und es für mich ein reines Trainingsrennen bedeutete, habe ich dennoch alles gegeben. Den Herrn Wesseley habe ich zweimal attackiert und erstaunlicherweise konnte er meiner zweiten Attacke nicht mehr folgen. Und so schaute ich bereits wie der sichere Sieger aus, gut 50m vor dem Ziel habe ich zurück geblickt und sah den Verfolger gut 15m hinter mir und bin normal durchs Ziel gerollt, als er mich (auf dem Foto gut erkennbar) direkt an der Ziellinie abgefangen hat... Mann habe ich mich über meine Dummheit geärgert.

Eins ist klar, das wird mir nicht mehr passieren. Die Form stimmt, das ist mal offiziell.

 

 

 

Schönbuch Trophy – 2016 Season Started

Nachdem am Freitag den 14.04.16 Kufstein seine Sportler für ihre Leistungen aus dem Jahr 2015 ehrte (wo ich natürlich nicht fehlen durfte), startete für mich am Samstag darauf offiziell in die Rennsaison 2016. Für dieses Vorhaben wählte ich dieses Mal zur sportlichen Horizonterweiterung den Mountainbikemarathon Schönbuch Trophy in Herrenberg (Baden Württemberg). Widrige Wetterbedingungen und ein kurzer, schneller und knackiger Kurs waren ein Anzeichen, dass es eine harte Herausforderung werden würde. Unterm Strich sollte es ein erster Formcheck für mich werden. 

Das Rennen selbst verlief sehr schnell und dementsprechend Kräfte raubend. Beim Start wurde nicht lange herumgelungert und so bildeten wir eine Gruppe, welche von Attacke zu Attacke dezimiert wurde. Zu 5. kämpften wir uns schließlich über die Strecke, welche aufgrund des starken Regens immer noch schwieriger wurde. Leider war die Wahl meines Hinterreifens nicht gerade ideal, ein abgefahrener Schwalbe Thunderburt und 20cm Matsch gehen nicht gerne eine bleibende Freundschaft ein. So waren die ganzen Wald-, Wiesen- und Traildurchfahrten dementsprechend kräftezehrend. 

Meine Taktik bestand darin, in der ersten von 2 Runden möglichst hart zu fahren und wo es mir möglich war, Attacken zu fahren. Zum Glück waren noch 2 weitere Mitstreiter aus unserer 5-köpfigen Gruppe derselben Meinung und so machte es auch Spaß stetig jenseits der 400 Watt zu fahren und meine Gegner anzutesten, und auch bei Attacken ihrerseits standzuhalten. In der zweiten Runde wollte ich nur auf Druck fahren sobald ich musste und wollte mir so Körner für die letzten 3 Kilometer aufsparen – ein Waldtrail und dann der Downhill durch die gepflasterte, verwinkelte Stadt. 5 Kilometer vor dem Ziel übernahm ich die Führungsarbeit und erhöhte im Flachen etwas das Tempo und schon ging es los, leider ganz anders als wie ich es geplant habe: einer attackierte, alle verschliefen, und so musste ich die Nachführarbeit leisten. Dies kostete mir aber sehr viel Kraft und schon folgte die nächste Attacke, und die Oberschenkel freuten sich. Als es zu dem Stück kam, wo ich meine Attacke ansetzen wollte, rutschte mein Thunderburt wie wild hin und her und genau da nutzten meine Gegner die Gunst der Stunde und machten sich auf und davon. Zwei musste ich so ziehen lassen, und mit dem dritten Fahrer aus unserer Gruppe matchte ich mich in der Haarnadelkurve durch die Altstadt und diese nahm ich wesentlich besser. Diesen Vorteil nutzte ich aus, überholte ihn und sprintete was das Zeug hilt. Dies bescherte mir den 10. Gesamtrang und den 2. Rang bei den Masters Men.

Für mich war das ein super Zeichen für die neue Saison. Die Form stimmt, und die Power ist genau dort, wo ich sie brauche. Total begeistert und motiviert starte ich jetzt in die nächste Herausforderung, dem Riva Bike Festival am Gardasee.

 

Trainingslager #2 Kroatien

Wie bereits vergangenes Jahr verbrachte ich auch heuer wieder die Osterwoche gemeinsam mit Freunden des Radsports rund um die Radunion Kufstein zum Trainieren in Istrien / Kroatien, jedoch dieses Mal etwa 6km nördlich von Porec. Wie bereits im vergangenen Jahr waren wir auch heuer wieder eine sehr kleine, aber auch sehr starke Truppe, mit der es jeden Tag großen Spaß machte sportliche Herausforderungen in Angriff zu nehmen.

Da heuer Ostern ziemlich zeitig war, war auch das Wetter noch eher auf der frischen Seite. Dies ging so weit, dass wir bei unserem Highlighttag von West nach Ost über ganz Istrien mit Bergwertung auf den höchsten Punkt Istriens, den 1401m hohen Vojak, unterwegs in einen kleinen Greipelschauer gerieten. Nicht dass der Anstieg schon anstrengend genug war mit Rampen bis 18% Steigung, zusätzlich war auf den Weg rauf zum Observatorium mit reichlich Schnee zu rechnen. Belohnt wurde der Aufstieg nicht nur mit einer supertollen Aussicht bis nach Rijeka, sondern auch damit, dass ich die Bestzeit des aktuellen Garmin Segments rauf auf den Vojak (1100hm) um über 22min unterbot und später auch sah, dass ich bei Strava aktuell die 3.beste Gesamtzeit rauffuhr. Das macht mich insofern stolz, da ich zu dem Zeitpunkt bereits von sechs Tagen intensivem Training sehr schwere Beine hatte. Bereits aus der Vergangenheit weiß ich, dass es mir mit in so einer Woche stetig besser geht.

Alles in allem fühl ich mich jetzt ziemlich fitt für die kommende Saison, habe den Winter ohne Verletzungen und sonstige Hindernisse überwunden und kann jetzt allmählich mit (noch) ein paar Kilos zu viel in die Rennsaison starten. Losgehen tut es dann Mitte April bei der Schönbuch-Trophy im schönen  Baden-Württemberg.

VCM - Give Something Back!

Vergangenen Sonntag fand Österreichs größte Laufveranstaltung statt. Zusammen mit über 42000 Mitstreitern war es für Christine ein ganz besonderes Ereignis, schließlich hat sie sich monatelang auf diesen Tag vorbereitet. Angefangen hat alles im Oktober mit dem Kauf eines Paares geeigneter Laufschuhe bei Sport Brosig in Kiefersfelden. Damals hat sie zum Händler gesagt, sie könnte keine 30min laufen ohne danach mit Knieschmerzen pausieren zu müssen. Mit dem Erwerb des laut Videoanalyse passenden Schuhwerks, stand auch schon das erste große Ziel im Raum, der Vienna City Marathon, genauer gesagt, der Halbmarathon, was auch nicht zu verachten ist.

Bei ihrem Vorhaben ihren ersten Halbmarathon zu laufen, wollte ich Christine natürlich tatkräftig unterstützen. Beim Training habe ich ihr schon gelegentlich mit Lauftechnik- und Trainingstipps weitergeholfen, und natürlich wollte ich auch Teil haben, als mein Rennpferd am Tag X ihr bestes gab. Und dies sollte nicht billig - wie jeder glauben mag - mit dem Fahrrad geschehen, nein, ich bin einfach mit ihr als persönlicher Pacemaker und Lastenmuli mitgelaufen. Damit Little Speedy sich rein auf das Laufen konzentrieren konnte, hatte ich eine Trinkflasche und Gels dabei, und bin ihr auch bei den Labestationen rangelaufen und hab ihr gewünschtes mitgenommen. Sie sollte sich rein auf den Lauf konzentrieren und ein schönes Erlebnis haben.

Bis Kilometer 10 lief es eigentlich sehr gut. Aber dann sah man ihr regelrecht an wie es steil bergab ging. Das Knie begann zu schmerzen, und das immer mehr. Aber die Christine ist eine Fighterin, und was für eine. Ohne je einen Gedanken ans Aufgeben zu verschwenden ist sie durchgelaufen, OHNE ein einziges Mal stehen zu bleiben. What a Show! Leider ging es von der Zielline humpelnd direkt ins Sanitäterzelt. Zum Glück nur eine Überlastungserscheinung.

Die Ziellinie überquerte sie nach 2 Stunden und 10 Minuten. Auf diese Zeit kann sie sehr stolz sein (und ich bin es ganz ehrlich auch). Und die Finishermedaille hat Christine sich mehr als verdient. Jetzt eine verdiente Pause, aber das nächste Ziel wartet bestimmt.

Es hat mich sehr gefreut, einen kleinen Anteil an diesem Erlebnis zu haben, und hoffe es war nicht das letzte dieser Natur. Und am meisten beeindruckt hat mich, die Willensstärke die Christine stetig begleitet hat. Das war ganz großes Kino und ich muss gestehen ich hatte eine Lehrstunde, über die Bedeutung des Sprichwortes "der Glaube kann Berge versetzen"... auch im flachen Wien.

Silvesterlauf Innsbruck

Der Silvesterlauf 2015 bedeutete ein sportlicher Abschluss mit Freunden, sehr guten Freunden! Zusammen mit Klaus und Jutta, nahmen wir die letzte Herausforderung des Jahres in Angriff. Mit einer Pace von 3:40 (umgerechnet 16,3km/h) lief ich als gesamt 60. über die Ziellinie

Hier noch das Ergebnis. 

In diesem Sinne wünsche ich all meinen Freunden, Feinden, Verwandten, sportlichen Kontrahenten und Weggefährten, sowie Sponsoren, Gönnern und die, die ich vergessen habe einen guten Rutsch ins neue Jahr, alles Gute und auf eine gutes und erfolgreiches Jahr 2016!

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