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Long Story Short!

Erstmal möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich mich schon längeres nicht mehr gemeldet habe. Dies liegt einfach dadurch begründet, dass nach dem schweren Unfall im Mai, einfach doch etwas die Luft heraußen war. Ich habe zwar stetig trainiert, aber einfach nicht mehr mit den Willen, welchen ich bis zum Mai hatte.

Hier die Auflistung der Rennen und meiner Ergebnisse:

Rennen
Wo
Ergebnis (Kl/Ges)
Serles Trophy
Mieders
3 / 3
Eldorado Bike Marathon
Wörgl
5 / 12
MTB Festival Achensee HC
Pertisau
7 / 27
MTB Festival Achensee Marathon (Unfall)
Pertisau
9 / 21
M3 Montafon
Schruns
39 / 49
Ischgl Ironbike Hillclimb
Ischgl
-     (Kettenriss)
Ischgl Ironbike Marathon
Ischgl
25 / 34
Arlberg Bike Marathon
St.Anton
5 / 6
Lofer Bergzwoakompf
Lofer
2 / 3
Kufsteinerland Radmarathon
Kufstein
5 / 8

 

















Es wirkt zwar, dass ich nach dem Unfall wieder halbwegs in Form gekommen bin (Montafon gehört zum MTB Marathon Weltcup, Ischgl ist auch die Weltelite am Start), nur war ich bei weitem nicht mehr so motiviert und diszipliniert wie ich am Start des MTB Festivals in Achensee am Start gestanden bin. Auch hatte ich auf einmal ungewohnt viel Schiss beim Bergabfahren – etwas, das ich eigentlich überhaupt nicht kenne. So kam es, dass ich in Montafon auch gleich gestürzt bin, und mit einem schiefen Lenker weiterfahren musste. Auch habe ich mich etwas gehen lassen, und einfach das Leben und seine Reize genossen. Dafür hatte ich bereits die Ehre für die kommenden Rennradweltmeisterschaften Journalisten die Strecke zu präsentiert habe. Von daher bin ich sehr zufrieden mit meinen Ergebnissen, möchte nichts schön reden, denn ich hatte alles selbst in der Hand.

Zu meinen Knie: ich muss leider ganz ehrlich sein, im normalen Allltag schmerzt gar nichts, wenn ich Sport mache, zwickt es eventuell ganz leicht (ist vernachlässigbar). Probleme machen mir 2 Sachen: lange Hosen und wenn ich drauffalle oder ich es mir anhaue. Lange Hosen klingt lustig, aber ich muss in der Arbeit eine lange Hose tragen, und da habe ich mir die Narbe des Knies den ganzen Herbst wund gerieben. Ebenso wenn ich mit der Langhantel im Studio gestreift bin, blutete es sofort. Ähnliches gilt leider wenn ich es mir anhaue oder darauf falle. Zu Weihnachten an einem Tischbein gestoßen, und sofort eine blutige Blase am Knie gehabt. Oder erst beim Skitourengehen darauf gefallen, dann begann es auch zu schmerzen. Ich überlege bereits mir fürs Training Knieschoner wie sie die Endurofahrer haben zu besorgen, und bei Bedarf zu tragen, mehr fällt mir nicht ein. Leider ist auch nach jeder Aktivität das Knie an der Narbe violett bis blau, solange mir nichts schmerzt berücksichtige ich das aber nicht. Der ganze Scheiß resultiert einfach daraus, dass ich einen scheiß Sturz hatte, und mir beide Schleimbeutel entfernt werden mussten. Die Narbe an der Kniescheibe wurde dabei so doof platziert, dass sie jetzt stetig reibt (genau über den höchsten Punkt des Knies…)

Vorbei mit der Heulsuse, zurück zum Sportsgeist. Inzwischen bin ich wieder total motiviert, habe meine Ernährung wieder so weit im Griff, dass ich Gemüse Süßigkeiten bevorzuge und habe auch fast wieder 5kg runter, die anderen 5 schaffe ich auch im Nu. Die Ernährungsumstellung hat sich auch positiv auf meinen Energielevel ausgewirkt, inzwischen will ich nicht nach einer 2-3000hm Skitour am liebsten nur noch abchillen, inzwischen bin ich danach noch immer aufgedreht, als wäre ich auf Red Bull. Das freut mich natürlich. Die Energie spiegelt sich auch in meiner Trainingsleistung wieder.

Die kommende Saison wird wohl meine erste seit langem sein, an der ich keine Lizenz lösen werde, und ich mich einfach als Hobbytiger durchschlagen werde (habe die Vereinsmeierei satt, und fahre jetzt ganz gerne auf eigene Kappe).

Zum Schluß möchte ich noch anbringen, dass ich mich bemühen möchte, wesentlich mehr Zeit in meinen Webauftriff zu investieren. Und würde mich über Feedback gerne freuen.

Sportliche Grüße

Johannes

PS: Ein kleines Video was ich bei meinem 5. Platz des Kufsteiner Radmarathons mitgefilmt habe. Habe das Stockerl knapp verpasst, meine beiden Betreuer haben mich leider nicht erreicht, so musste ich 100km mit 1 Trinkflasche haushalten. Über meine Abfahrtsskillz bin ich ziemlich stolz, schließlich wars erst das 2.x dass ich mit einem Rennrad im Regen den Berg runter bin (Bei Regen bevorzuge ich eigentlich Bike, Rolle oder Laufschuhe ;-) )

Leistungstests... ich liebe es

Heute stand jährliche Gesundenuntersuchung für meine Elitelizenz am Institut für Sport-, Alpinmedizin und Gesundheitstourismus in Natters am Plan. Zusätzlich machten wir einen Leistungstest mit Laktatstufenmessung und Spiroergometrie (Gasmessung). Wie jedes Jahr hasse ich es, auf einem Rad was mir nicht 100% passt, vor wunderschöner Kulisse (und einem TV, wo Red Bull Kurzvideos die Schmerzen linderten), mich zu schinden. Das mag ich im Winter im Keller schon nicht. 

Was möchte ich euch verraten: also Alles in allem habe ich mich enorm gesteigert. Einzig ein Wert war geringer als beim letzten Mal, das maximale Laktat was ich gefahren bin, letztes Jahr noch bei 13,1 Laktat vom Rad gefallen, heuer bereits bei 12,3. Wichtiger aber sind die Werte die ich dabei getreten bin. Einen kann ich euch verraten, jetzt mit noch leichtem Übergewicht lag meine VO2max bei 71,5ml/kg/min... den Rest werdet ihr in den nächsten Wochen und Monaten sehen.

Eins noch, amüsant war die Frage wer mein Trainer sei, weil ich mich immens gesteigert habe. Als ich geantwortet habe, dass ich mir selbst meine Pläne fertige, mich viel mit Literatur rund um die Themen Ernährung und Training beschäftige, war jemand im Raum erstmal sprachlos. 

Morgen gehts rund beim Hillclimb vom Achensee Bike Festival und am Sonntag folgt der Marathon. Drückt mir die Daumen

Bis bald!

Da war mir noch zum Lachen...

Erstes Rennen 2017 - Serles Trophy Bergzeitfahren

Gestern stand ich wieder am Start der Serles Trophy. Bei durchaus stark besetztem Feld, durfte ich mich als gesamt Dritter feiern lassen. Leider machte ein Sturm der tollen Veranstaltung einen kleinen Strich durch die Rechnung, und so blieben neue Bestzeiten leider aus. Am Sonntag steht mit dem Eldorado Mountainbikemarathon bereits das nächste Rennen am Programm. 

Eldorado Mountainbikemarathon Wörgl

Eldorado Mountainbikemarathon

Am Sonntag fand in Wörgl bereits zum dritten Mal der Eldorado Mountainbikemarathon statt. Auf gut 60km und 2000 hm ging es rund um die Wörgler Bergwelt.

Das Wetter war wesentlich besser als beim Saisondebüt am Freitag. Etwas von der harten Belastung der Woche (inklusive dem Rennen am Freitag) gezeichnet ging ich an den Start. Sicherheitshalber bin ich lieber ein paar Schläge unter meiner Schwelle gefahren um so irgendwelche physischen Komplikationen möglichst hinauszuzögern. Das Ziel erreichte ich als gesamt 12. (5. in meiner AK) nach 2:39, womit ich sehr zufrieden bin.

An meine ganz besonderen Freunde die glauben ich kann nicht Bergabfahren: laut Strava (dem Facebooktagebuch für Radsportler schlechthin) halte ich aktuell die Bestzeit bei den beiden schwierigsten Downhillpassagen, der Abfahrt von Zauberwinkel, und dem Trail von Kundl Richtung Wörgl. Bei ersterem musste ich sogar kurz stehen bleiben, da meine Gabel im gesperrten Modus war, und ich sie manuell öffnen musste. Achja, KOM steht für King of Mountain ;-)

Zwei Sachen zu Strava: erstens ich bin mit meinem Hardtail gefahren, was natürlich gegen einem voll gefederten Rad bergab im Nachteil steht. Und das bringt mich auch zu zweitem, Strava vergleicht jede Fahrt jedes Mitglieds. Das heißt, wenn irgendwann ein Downhiller auf die Idee gekommen wäre hier eine schnellere Zeit runterzuknallen, wäre er natürlich die Nummer 1. Noch war halt kein schnellerer auf diesem Trail unterwegs. Ebenso gilt das für all die anderen Kontrahenten des Rennens, seien sie mit Fullys, E-Bikes, Fatbikes oder was die Fahrradindustrie sonst noch zu bieten hat unterwegs gewesen. Bereits letztes Jahr wurde schon auf einem der Streckenabschnitte gefahren. 

Als nächstes steht das Bikefestival am Achensee mit dem Bergsprint über 450hm am Samstag und dem Marathon am Sonntag am Programm. Davor gehts noch am Freitag ins LKH Natters zu einem Leistungstest. 

Traingslager Punta Ala März 2017

Von 25.März bis zum 2.April gings für Christine und mich in die Toscana zum Trainieren. Genauer gesagt nach Punta Ala, ein sehr bekanntes Trailparadies direkt am Meer zwischen Siena und Rom. Natürlich hatte ich auch das Rennrad dabei und habe neben viel Techniktraining und diversen Intervallen auch einige Kilometer am abgespult. Ganz stolz bin ich auf eine Einheit mit dem Fully, wo ich zuerst 3x15 mit 400W (avg 385, 405, 413 Pause nur die 4,6km Abfahrt) die Asphaltstraße nach Tirli rauf bin, und danach noch 3h Techniktraining mit dem Mountainbike im bekannten. Die Abfahrt könnt ihr im folgenden Video ansehen (hier gefahren mit dem Rennrad einen Tag davor). Von daher war mir klar, die Form und die Adaptionen die ich über den Winter gemacht haben, haben ihre Wirkung gezeigt.  

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